
Starke Überschwemmungen haben Teile der Region Suceava-Neamț getroffen.
Tage voller sintflutartiger Regenfälle (bis zu 200 l/m²) ließen die Flüsse über die Ufer treten. Mitgerissen wurden Bäume, Autos, Häuser – alles, was im Weg stand. Viele Menschen mussten evakuiert werden. Drei Menschen kamen ums Leben.
Zerstörte Straßen, Brücken und Dämme machen viele Häuser unzugänglich – manche sind völlig abgeschnitten.
Wir sind seit mehreren Tagen vor Ort mit Wasser, Lebensmitteln, Kleidung und Reinigungsmitteln. Wir helfen mit, Schlamm und Geröll zu beseitigen.
Jetzt beginnt für viele eine lange Phase des Wiederaufbaus– und dabei wollen wir die Menschen ermutigen und unterstützen.
Heftige Regenfälle haben in den letzten Wochen in Rumänien schwere Sturzfluten ausgelöst und drei Menschen das Leben gekostet. In der Stadt Neagra im Nordosten des Landes wurde. In den besonders von den Regenfällen betroffenen Bezirken Neamt und Suceava mussten Hunderte Menschen ihre Häuser verlassen.
Dieses Hochwasser ist zu vergleichen mit der Katastrophe bei uns im Ahrtal. Ganze Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten
Mithilfe von Rettungshubschraubern und der Feuerwehr befreiten Einsatzkräfte mehrere Bewohner, die in ihren Häusern vom Hochwasser eingeschlossen waren. Von den Behörden veröffentlichte Bilder zeigen überflutete Straßen, zerstörte Fahrzeuge und schwer beschädigte Häuser in den betroffenen Gebieten.
Wir sind mit einigen Mitarbeitern des Camps und aus Deutschland zu der Hochwasserstelle gefahren und haben versucht mit allem Möglichen den Menschen vor Ort zu helfen. Nicht nur sind einige vom einen auf den anderen tag Obdachlos, aber auch haben viele ihren gesamten Besitz verloren. Deswegen werden aktuell jegliche Dinge von Bekannten gesammelt und den Anwohnern gegeben.
